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AirPort Express (2004)

Von Apple als weltweit erste mobile 802.11g-Basisstation vorgestellt: Sie wurde direkt in die Steckdose gesteckt und brachte mit AirTunes die Musik aus iTunes kabellos an jede Stereoanlage im Haus.

AirPort Express front
Produktfoto

© Jared C. Benedict (redjar) · CC BY-SA 2.0 ↗ Verkleinert, ohne Beschnitt oder Retusche.

Technische Daten

Konnektivität802.11g · 54 Mbps · ~45 m
Preis$129
SchlüsselmerkmalAirPort Express 802.11n (2008) · AirPort Express (2012)

Markteinführung

Apple stellte den AirPort Express am 7. Juni 2004 als weltweit erste mobile 802.11g-Basisstation vor, gedacht für Mac- wie PC-Nutzer. Das einteilige Gehäuse mit integriertem Stecker und ohne externes Netzteil wog nur 190 Gramm: Es passte in die Laptoptasche, um ein Hotelzimmer mit Breitbandanschluss drahtlos zu machen. Der Versand begann am 14. Juli mit mehr als 80.000 Vorbestellungen, zum Preis von 129 US-Dollar. Die Ankündigung erfolgte per Pressemitteilung.

Marketing

Der Köder war nicht nur die Mobilität, sondern die Musik. Mit AirTunes und iTunes 4.6 erkannte der Rechner die entfernten Lautsprecher und streamte Musik an jede Stereoanlage, die über den kombinierten analogen und optisch-digitalen Audioausgang der Basis angeschlossen war. Steve Jobs fasste es bei der Vorstellung zusammen: Es sei nicht nur die erste mobile 802.11g-Basisstation, sondern der Weg, die iTunes-Bibliothek kabellos auf jeder Anlage im Haus zu hören. Apple verkaufte WLAN für unterwegs und Musik fürs ganze Haus in einem Gerät für 129 Dollar.

Die Anschlussseite: Ethernet, USB und der kombinierte analoge/optische Audioausgang.
Die Anschlussseite: Ethernet, USB und der kombinierte analoge/optische Audioausgang. · © UR3IRS · CC BY-SA 3.0 ↗

Mängel und Lösungen

AirTunes streamte Audio nur aus iTunes heraus, eine Beschränkung der Software des Rechners, nicht der Hardware der Basis: Mit AirPlay in OS X Mountain Lion (2012) konnte der Mac den gesamten Systemton an die Basis senden. Die Basis beherrschte nur 802.11g; 802.11n kam erst mit der Überarbeitung vom März 2008, und der einzige Ethernet-Anschluss bot keine LAN-Buchsen für kabelgebundene Geräte. Die Nachfolge zog sich hin: 2012 ein eckiges Redesign mit zwei Ethernet-Ports; AirPlay-2-Unterstützung kam 2018, ausschließlich für diese Generation von 2012; und im selben Jahr beendete Apple die gesamte AirPort-Reihe mit dem Ausstieg aus dem Router-Markt, laut 9to5Mac.

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