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Apple Pippin (1996)

Eine Multimedia-Plattform auf Macintosh-Basis, von Apple entworfen und von Bandai in Lizenz vermarktet.

Bandai Pippin ATMARK · AppleJack
Bandai Pippin ATMARK, die japanische Version in Platin, mit AppleJack-Controller. Foto: Evan-Amos, gemeinfrei, Wikimedia Commons.

© Evan-Amos · Public domain Verkleinert, ohne Beschnitt oder Retusche.

Technische Daten

ChipPowerPC 603 mit 66 MHz, 6 MB RAM
SystemMac OS System 7.5.2, geladen von 4x-CD-ROM
SchlüsselmerkmalTV-Ausgang · 14,4-kbps-Modem · Wikipedia

Markteinführung

Apple kündigte die Pippin-Plattform am 13. Dezember 1994 in Tokio an, mit Bandai als erstem Partner, laut Wikipedia. Die Idee, von Ars Technica anhand der Beteiligten rekonstruiert: Apple führte Entwicklung und Design und kassierte eine Lizenzgebühr pro Gerät, während Bandai Fertigung, Marke und Marketing übernahm. Der weiße ATMARK kam im März 1996 in Japan für 64.800 Yen mit Modem und vier CDs auf den Markt, und am 18. Juni 1996 kündigte Bandai den schwarzen @WORLD für die USA an: geplant ab September für 599 Dollar, mit Webbrowser und einer PSINet-Internet-CD, laut Pressemitteilung. · Bandai (1996)

Marketing

Es war mehr als eine Konsole: Mit 14,4-kbps-Modem und Browser verkaufte Bandai es als Tor zum Internet am Wohnzimmerfernseher, inklusive E-Mail und Textverarbeitung über die Software TV Works, laut Pressemitteilung. Ars Technica berichtet, dass Apple den Internet-Fokus sogar abriet und Bandai das Modem durchsetzte. Der Katalog mischte Spiele und Lern-CD-ROMs, und Apple lizenzierte die Plattform auch an Katz Media, dessen KMP 2000 auf Kioske und vertikale Märkte zielte, laut Wikipedia. · Bandai (1996)

Mängel und Lösungen

Um keine Konkurrenz zum Mac aufzubauen, beschnitt Apple das Gerät: keine Festplatte, nur eine Anwendung im Speicher, Betriebssystem jeweils von der CD geladen, wie Ars Technica beschreibt. Ars Technica beschreibt die schwierige Positionierung zwischen Spielkonsole und Computer. Laut Wikipedia stoppte Bandai die Produktion Mitte 1997; Restbestände gingen im Februar 1998 an DayStar Digital. Veröffentlichte Absatzschätzungen stimmen nicht überein.

Weitere Produkte

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